Das BAKOM ist das Bundesamt für Kommunikation der Schweiz. Es ist die Fachbehörde des Bundes für Telekommunikation, Radio und Fernsehen und Post und damit auch für die Nummerierung zuständig, also für die Frage, wie Telefonnummern in der Schweiz aufgebaut sind und vergeben werden.
Nummerierung in der Schweiz
Die Schweiz hat die Ländervorwahl +41. Wie andere Länder gliedert sie ihren Nummernraum in geografische Rufnummern (Ortsnetze mit Vorwahl, etwa 044 für den Raum Zürich), Mobilfunknummern und Sonderrufnummern. Rufnummernblöcke werden an Anbieter vergeben, die sie wiederum an Kunden weitergeben. Eine Übersicht aller Schweizer Ortsvorwahlen findest Du im Schweiz-Verzeichnis.
Abgrenzung zu den Nachbarländern
| Land | Zuständige Stelle | Ländervorwahl |
|---|---|---|
| Deutschland | Bundesnetzagentur | +49 |
| Österreich | RTR | +43 |
| Schweiz | BAKOM | +41 |
Alle drei Länder folgen dem weltweiten Standard E.164 der ITU. Der Unterschied liegt in den nationalen Regeln: Welche Vorwahlen es gibt, wie lang Nummern sein dürfen und welche Dienste in welchem Bereich liegen, legt jedes Land selbst fest.
Was das BAKOM nicht tut
Das Amt führt keine Verzeichnisse einzelner Teilnehmer. Wer in der Schweiz zu einer bestimmten Nummer gehört, erfährt man nicht beim BAKOM. Auf telefonbuch.net nutzen wir die amtlichen Angaben zu Vorwahlen und Nummernbereichen, siehe Methodik.
Wenn Du aus Deutschland in die Schweiz telefonierst, wählst Du die Länderkennzahl 0041 oder +41 und lässt die führende Null der Schweizer Vorwahl weg. Mehr dazu unter +41 Schweiz.
Aufbau einer Schweizer Nummer
Eine Schweizer Festnetznummer besteht aus der Ortsvorwahl und der Teilnehmernummer, im Ausland angerufen als +41, Vorwahl ohne Null und Nummer. Beispiele und Besonderheiten findest Du in den Ratgebern zum Telefonieren in der Schweiz.
